Besucherströme analysieren: Wie Bewegungsdaten Tourismus und Marketing verbessern

Wie du Bewegungsdaten für dich nutzen kannst

Viele Betrie­be wissen ziem­lich genau, wie viele Gäste sie haben. Über Ticket­ver­käu­fe, Buchun­gen oder Besu­cher­zäh­lun­gen lässt sich rela­tiv zuver­läs­sig nach­voll­zie­hen, wie viele Menschen eine Attrak­ti­on, ein Hotel oder ein Ausflugs­ziel besu­chen.

Eine entschei­den­de Frage bleibt jedoch oft unbe­ant­wor­tet:
Woher kommen diese Menschen eigent­lich – und wie bewe­gen sie sich vor Ort?

Gera­de im Touris­mus kann diese Infor­ma­ti­on enorm wert­voll sein. Denn wer versteht, wie sich Besu­cher in einer Regi­on bewe­gen, kann Ange­bo­te, Infra­struk­tur und Marketing deut­lich geziel­ter planen.

 

Besucherströme sichtbar machen

Rund um die Burg Bent­heim haben wir uns genau diese Fragen genau­er ange­schaut. Mithil­fe von Bewegungs­daten lässt sich nach­voll­zie­hen, wie Besu­cher tatsäch­lich unter­wegs sind.

Dabei konn­ten wir unter ande­rem analy­sie­ren:

  • aus welchen deut­schen und nieder­län­di­schen Städ­ten Besu­cher anrei­sen
  • welche Regio­nen beson­ders stark vertre­ten sind
  • wie sich Gäste nach ihrem Besuch in der Umge­bung weiter­be­we­gen

Solche Analy­sen eröff­nen eine völlig neue Perspek­ti­ve auf Besu­cher­strö­me. Statt nur zu wissen, wie viele Menschen kommen, wird sicht­bar, woher sie kommen und wohin sie anschlie­ßend gehen.

Gera­de dieser letz­te Punkt ist oft beson­ders span­nend.

 

Was nach dem Besuch passiert, ist besonders interessant

Viele Betrie­be konzen­trie­ren sich vor allem auf den Aufent­halt selbst. Doch auch die Wege davor und danach liefern wich­ti­ge Hinwei­se.

Wenn man versteht, wohin Besu­cher nach einem Aufent­halt weiter­zie­hen, lassen sich daraus konkre­te Maßnah­men ablei­ten.

Ein Beispiel:
Ange­nom­men, viele Gäste bewe­gen sich nach ihrem Besuch in Rich­tung Innen­stadt, um dort noch etwas zu trin­ken oder zu essen. Diese Infor­ma­ti­on kann für eine Regi­on sehr wert­voll sein.

Sie kann zum Beispiel Hinwei­se geben darauf,

  • wo zusätz­li­che Sitz­mög­lich­kei­ten sinn­voll wären
  • wo neue Gastro­no­mie­an­ge­bo­te entste­hen könn­ten
  • welche Wege beson­ders stark genutzt werden
  • oder wo Park­mög­lich­kei­ten stär­ker gefragt sind als gedacht

Bewegungs­daten helfen also nicht nur dabei, Besu­cher besser zu verste­hen. Sie liefern auch eine fundier­te Grund­la­ge für Entschei­dun­gen rund um Infra­struk­tur und Ange­bots­ent­wick­lung.

 

Daten helfen auch beim Marketing

Neben der Analy­se von Besu­cher­be­we­gun­gen spielt ein weite­rer Aspekt eine wich­ti­ge Rolle: die Herkunft der Gäste.

Wenn bekannt ist, aus welchen Städ­ten und Regio­nen beson­ders viele Besu­cher kommen, lassen sich Marke­ting­maß­nah­men deut­lich geziel­ter planen.

Genau hier kommt Geomar­ke­ting ins Spiel.

Durch die Analy­se von Bewe­gungs- und Stand­ort­da­ten lässt sich erken­nen, in welchen Regio­nen beson­ders viele poten­zi­el­le Gäste leben. Kampa­gnen können anschlie­ßend gezielt auf diese Regio­nen ausge­rich­tet werden.

Das bedeu­tet zum Beispiel:

  • Anzei­gen werden gezielt in den rele­van­tes­ten Städ­ten ausge­spielt
  • Marke­ting­bud­gets werden effi­zi­en­ter einge­setzt
  • Streu­ver­lus­te lassen sich deut­lich redu­zie­ren

Gera­de für Desti­na­tio­nen, Frei­zeit­be­trie­be oder touris­ti­sche Attrak­tio­nen kann dieser daten­ba­sier­te Ansatz einen großen Unter­schied machen.

 

Präziseres Geotargeting – auch international

Ein weite­rer Vorteil: Bewegungs­daten zeigen nicht nur natio­na­le Besu­cher­strö­me. Sie machen auch inter­na­tio­na­le Märk­te sicht­bar.

In vielen Projek­ten zeigt sich beispiels­wei­se, dass ein großer Teil der Gäste aus den Nieder­lan­den anreist. Wenn diese Regio­nen klar iden­ti­fi­ziert sind, lassen sich Kampa­gnen gezielt dort ausspie­len.

Durch präzi­ses Geotar­ge­ting können Marke­ting­maß­nah­men beispiels­wei­se gezielt in bestimm­ten nieder­län­di­schen Städ­ten oder Regio­nen ausge­spielt werden.

So wird Marketing deut­lich effi­zi­en­ter – und erreicht genau die Menschen, die mit hoher Wahr­schein­lich­keit Inter­es­se am Ange­bot haben.

 

Fazit: Besucherströme verstehen bedeutet bessere Entscheidungen treffen

Wer Besu­cher­strö­me analy­siert, gewinnt wert­vol­le Einbli­cke in das Verhal­ten von Gästen. Bewegungs­daten machen sicht­bar, woher Besu­cher kommen, wie sie sich bewe­gen und welche Wege sie nutzen.

Diese Infor­ma­tio­nen helfen nicht nur beim Marketing, sondern auch bei stra­te­gi­schen Fragen rund um Infra­struk­tur, Ange­bo­te und regio­na­le Entwick­lung.

Statt Entschei­dun­gen aus dem Bauch heraus zu tref­fen, lassen sich Maßnah­men auf einer belast­ba­ren Daten­grund­la­ge planen.

Inter­es­se an einer Analy­se deiner Besu­cher­strö­me?

“Du möch­test wissen, aus welchen Regio­nen deine Gäste kommen oder wie sich Besu­cher in deiner Umge­bung bewe­gen?

Dann lass uns darüber spre­chen. Mit Bewegungs­daten und Geomar­ke­ting können wir sicht­bar machen, wo deine Besu­cher wirk­lich herkom­men – und wie du dein Marketing geziel­ter ausrich­ten kannst.”

Sebas­ti­an Franz­bach. Beratung.

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